Mehrere Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen in verschiedenen Ländern setzen sich für Crowdworker und Plattform-Beschäftigte ein. Hier erfahren Sie mehr:


Wir freuen uns sehr, Initiativen von Gewerkschaften und Plattform-Beschäftigten vorzustellen, die die Arbeitsbedingungen auf den Plattformen verbessern wollen. Wenn Sie selbst für Plattformarbeiter aktiv sind, Initiativen kennen, die noch nicht hier vertreten sind, oder andere Inhalte vorschlagen möchten, wenden Sie sich bitte einfach an michael.silberman@igmetall.de.


In Deutschland:

können Solo-Selbstständige seit 2016 Mitglied der IG Metall werden; sie konzentriert sich auf CrowdworkerInnen.

Servicetelefon: +49 800 063 8255. montags bis donnerstags 10-15.30 Uhr, freitags 9-12 Uhr.

Leistungen der IG Metall für Solo-Selbständige | IG Metall-Beitrittsformular

sind außerdem die Erfahrung und Beratung von ver.di — insbesondere für CrowdworkerInnen mit journalistischem Schwerpunkt — relevant:

Informationsportal | Beratungsservice


In Österreich unterstützen der Österreichische Gewerkschaftsbund ÖGB, Arbeiterkammer und die GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten) die Anliegen von Plattformworkern. Für Unterstützung können Sie sich an crowdwork@oegb.at wenden.

Die Arbeiterkammer beschäftigt sich intensiv mit den neuen Arbeitsformen. Näheres finden Sie hier. Fragen rund ums Thema wenden Sie sich an: sylvia.kuba@akwien.at


In Großbritannien:

verteidigt die London-basierte Couriers and Logistics Branch of the Independent Workers of Great Britain die Rechte von Auftrag-/Arbeitnehmern in der britischen Kurier- und Logistikbranche, einschließlich der Beschäftigten bei Deliveroo und UberEats.

Über die IWGB CLB (Englisch)


In Schweden hat die Angestelltengewerkschaft Unionen ein Modell entwickelt, wie man Plattformen für faire und sozial nachhaltige Arbeitsbedingungen zertifizieren könnte.

Bericht (PDF, Schwedisch)


In den Vereinigten Staaten:

setzen sich die Teamsters 117 in Seattle und die New York Taxi Workers Alliance für die Rechte der Fahrer ein, die für Uber, Lyft und ähnliche „Transportation Network Companies“ beruflich fahren — diese sind oft nur scheinselbstständig.

hat die Freelancers Union besondere Dienstleistungen für Freelancer, einschließend Versicherungen und Weiterbildung. Die Freelancers Union hat mit den Stadtrat New York zusammengearbeitet, um den bahnbrechende „Freelance Isn’t Free“ Verordnung durchzusetzen. Darin sind 2016 die Rechte von Freelancern auf deutliche Verträge und entsprechende und zeitgemäße Bezahlung geregelt.